An den Problemen vorbei

Breitgefächerte Informationen sind unter demokratischen Verhältnissen für Entscheidungsfindungen eine wesentliche Hilfe.

In einem demokratisch geführten Staat treffen Gesprächsrunden, wie diese in öffentlichen Fernsehsendungen in Wahlzeiten in unsere Wohnzimmer hinein strahlen, auf Zustimmung und Ablehnung.

Diese Stellungnahmen obliegen dem Kreis der an den Sendungen beteiligten Personen. Und hier beginnt die Diskussion an den Problemen vorbei. Von den Sendeleitungen werden Korridore vorgegeben. Wie eine Momentaufnahme bei Merkels „Befragung“ aufdeckte. Die sichtbar gewordenen Notizen in der Hand eines Sendungsleiters offenbarten eine Auflistung. Diese Auflistung enthielt in Stichpunkten Meinungen von den Teilnehmern. Nach dieser Art der Wahrheitsfindung verfahren auch andere Sendungen in denen der Bürger zu Wort kommen soll.

Wie heißt es so im Märchen – Die guten ins Töpfchen die schlechten ins Kröpfchen -.

Diese Art der Wahrheitsfindung ist mehr Diktatur als Demokratie. Probleme, die für das Überleben der Bundesrepublik Deutschland, als das Vater- und Mutterland vom Deutschen Volk, ausschlaggebend sind, werden nicht erörtert.

In Wirtschaften, beim abendlichen „Bierchen“, werden vom Bürger Kernprobleme unseres Zusammen- und Überlebens ernsthafter besprochen als in diesen Fernsehsendungen.

Beide „Informations-Formen“ können, oder wollen, keine Probleme „anfassen“, die zu viel „Ungemütlichkeit“ verbreiten.

Sind wir schon so weit gekommen, dass Probleme vom Leben, besser noch vom Überleben autochthoner Deutscher im öffentlichen Raum kein Thema mehr sein darf?

Taktieren um des Machterhaltens – ist keine Lösung.

Hier beginnen als nächste Problemstufe die ersten Ansätze der Vorbereitung auf einen Bürgerkrieg.

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