Adenauers Spruch

„Was stört mich mein Geschwätz von gestern“ – feiert nach fast siebzig Jahren in den Handlungen der an Sondierungsgesprächen Beteiligten Auferstehung. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, Adenauer hat sich nicht verbogen und gewunden, er stand zu seinem Wort, wenn es vielen Deutschen auch nicht gefallen hatte.

Wenn von FDP – Lindner nicht die Reißleine gezogen worden wäre würde das unwürdige Geschachere noch weiter gegangen sein.

So kommt es nun zu der pikanten Situation, der Ur-SPD-Mann Frank-Walter Steinmeier auf dem Posten eines Bundespräsidenten versucht den SPDVorsitzenden Martin Schulz zum Wortbruch zu bewegen. – Uns dies alles zum Wohle des deutschen Volkes? – Wohl kaum!

Ursächlicher Zusammenhang zwischen den „mühsam“ erreichten und gut dotierten Sitzen im Bundestag der Bundesrepublik Deutschland ist nicht von der Hand zu weisen.

Das Wort Deutsches Volk ist aus der Umgangssprache dieser „Volksvertreter“ – vom Abgeordneten bis zu allen darüber positionierten, einschließlich des Bundespräsidenten, ein Fremdwort geworden.

Außer, das Grundgesetz schreibt die Worte Deutsches Volk vor – ob dieser Schwur dann in Gedanken mit gekreuzten Fingern hinterm Rücken gesprochen wird – werden wir wohl nie erfahren.

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