quo vadis?

„Wohin gehst du?“, Europa!

Österreich-Ungarn (auch Donau- oder k. u. k. Doppelmonarchie genannt) war ein Vielvölkerstaat in Europa von 1867 bis 1918 .

Die Sowjetunion

Wurde am 30.12.1922 gegründet und bestand (größter sozialistischer Staat der Erde) als Vielvölkerstaat bis 1991.

Jugoslawien

Ein Vielvölkerstaat. Er bestand als Monarchie von 1918 bis 1941 und als sozialistischer – föderaler Staat von 1945 bis 1992.

Eine Begründung dafür, ob Staatsmänner- und Frauen mit der Organisation EU – Europäische Union, und den ersten organisatorischen Schritten im Jahr 1950, beginnend mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl – einer Vision folgten oder ob es nur eine Absicherung vor einem starken Deutschland war, wird wohl nicht zweifelsfrei geklärt werden können.

Zumal die Anzeichen für ein Zerwürfnis zwischen den Westmächten und der UdSSR sichtbar wurden.

Aktionen wie Morgenthau-Plan vom August 1944 mit Umwandlung Deutschlands in einen Agrarstaat wurden zurückgestellt für den kalten Krieg 1947 bis 1989.

Ein Schelm, der böses dabei denkt.

Die geschichtlichen Fakten belegen, Vielvölkerstaaten ist eine begrenzte Zeitspanne in der Geschichte beschieden. Die Kräfte der Völker setzten sich durch und werden sich auch weiterhin durchsetzen, weil ein Staat, zusammen mit einem Volk, der höchste Organisationsgrad mit dem höchstmöglichen innerlichen Ausgleich ist.

Bei allen anderen Staaten werden die Fliehkräfte aus den zusammengewürfelten Völkern und Religionen über kurz oder lang die künstlichen Vielvölkerstaaten sprengen.

Das Kunstprojekt EU – Europäische Union ist in ihrem heutigen Zustand eine Fata Morgana, weder Fisch noch Fleisch. Ein Verschiebebahnhof für Politiker, die im eigenen Volk nicht mehr gebraucht werden.

Die UNO wäre eine gute Vorlage für einen Europäischen Rat zur Friedenssicherung ohne Weisungsbefugnis!

Extrawürste eines Sicherheitsrates, wie in der UNO, dürfen jedoch nicht übernommen werden. Der laufende Wechsel des Vorsitzenden eines Europäischen Rates könnte erhalten bleiben.

Nationale Währungen können wieder durch ihre Flexibilität (frei floatende Währung) den natürlichen Ausgleich der Lebensverhältnisse abbilden.

Ein Problem werden die vielen, nicht mehr gebrauchten Menschen in den EU-Palästen sein.

Dieses Problem wird in Zukunft in Deutschland und in allen anderen europäischen Staaten durch die Veränderungen bedingt durch Industrie 4.0 zu bewältigen sein. Diese Wege werden die einzelnen Staaten in Europa in eigener, freier Verantwortung finden. Wird schon schwer genug sein.

Völker Europas haben die Chance, als eine freie Schicksalsgemeinschaft zu bestehen.

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