Staat ohne Wehrpflicht

Gemäß Grundgesetz Artikel 12a

1. Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.

In den Artikel 12a (2), (3), (4), (5) und (6) werden viele Ausweichmöglichkeiten vom Dienst an der Waffe angeboten.

Somit besteht eine grundsätzliche Wehrpflicht, die jedoch durch die oben angeführten Artikel in der Praxis aufgehoben ist.

Dieser Zustand wirft, was die Verteidigungsmöglichkeiten betrifft, den Staat Bundesrepublik Deutschland auf das Mittelalter der Fürsten, Grafen usw. zurück. Zusätzlich ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau auch im Wehrwesen – (Pflicht) Realität.

Am 1. Januar 2000 ist das neue Staatsbürgerschaftsrecht in Kraft getreten. Erstmalig in der deutschen Rechtsgeschichte wurde im Staatsbürgerschaftsrecht das Abstammungsprinzip („jus sanguinis“) durch Elemente des Geburtsortsprinzips („jus soli“) ergänzt.

Folge dieser Änderung ist, in Staatsorganen wie Polizei und Bundeswehr verändert sich die Zusammensetzung der Mannschaften (wegen der – political correctness – Frauenschaften).

Bis dato haben bereits ca. 25 % der Bewerber ausländische Wurzeln. Ein Sicherheitsrisiko, das bei Einberufung durch die Wehrpflicht vermieden werden kann.

Ein weiterer Punkt für die Wehrpflicht ist der Verständigungszwang zwischen den deutschen Stämmen – Entschuldigung den deutschen Ländern, zwischen den sozialen Ständen, Arm und Reich, der Bewußtseinsbildung gemäß, dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ein Volk, das deutsche Volk zu sein. Und letztendlich den Jahrgängen zwischen Ende der Schulzeit und dem Beginn einer Lehre bzw. dem Studium ein gemeinsames Jahr der Verständigung zu schenken. So ganz nebenbei wird diese Zeit für den allgemeinen Gesundheitszustand der Wehrpflichtigen einiges bringen.

Ein Staat ohne Wehrpflicht für alle wird sich im Konzert der Völker nicht behaupten können.

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