Fakten + Fakten = Fakten

Nach der bedingungslosen militärischen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht am 7. Mai 1945 um 2:41 Uhr durch Generaloberst Jodl, den Chef des Wehrmachtführungsstabes, trat diese am 8. Mai 1945 um 23:01 in Kraft.
Eine Ratifizierung dieser Kapitulation erfolgte durch das Oberkommando der Wehrmacht sowie die Oberbefehlshaber von Heer, Luftwaffe und Marine mit der Unterzeichnung einer weiteren Kapitulationsurkunde im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst um 0:16 Uhr in der Nacht vom 8. zum 9. Mai durch Generalfeldmarschall Keitel für das OKW und das Heer, Generaladmiral von Friedeburg für die Kriegsmarine und Generaloberst Stumpff für die Luftwaffe. Am 23. Mai 1945 wurde der Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Karl Dönitz von den Alliierten verhaftet.

Für die Kapitulation des Deutschen Reiches stand mit dem Tod des Reichspräsidenten Hitler kein Zeichnungsberechtigter zu Verfügung. Dies war den Alliierten, entgegen so manchen Veröffentlichungen in der Nachkriegszeit, wohl bekannt. Auf dieser Grundlage, bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht, standen die Kriegsgefangenen, wie die Zivilbevölkerung unter dem Schutz der Haager Landkriegsordnung von 1907.

Neben dem Bombenkrieg auf unverteidigte Städte (z.B. Dresden) im Deutschen Reich, begann nach der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht ein weiterer Völkerrechtsbruch durch die Alliierten, indem deutschen Kriegsgefangenen der Schutz aus der Haager Landkriegsordnung von 1907 nicht zugestanden wurde. Rheinwiesenlager und Verhältnisse in Sibirien sind Zeugnisse. Die Hungerjahre in Deutschland von 1945 bis 1949 wirkten wie die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.

Wir Staatsbürger des Deutschen Reiches sind, ohne das ein jeder von uns dazu je befragt worden wäre, von den Alliierten des Zweiten Weltkrieges, mit Wirkung vom 23. Mai 1949 in die BRD bzw. am 7. Oktober 1949 die DDR, in diese von den Alliierten des Zweiten Weltkrieges vorgegebenen „Staaten“ umgesiedelt worden.

Die Okkupationsmächte scheuten den Schritt zur Annexion. Gründe:

  1. Es bestanden noch Reparations-Forderungen an das Deutsche Reich aus dem Ersten Weltkrieg gemäß dem Versailler Vertrag, der am 10. Januar 1920 in Kraft trat. Bei einer Annexion wäre die Eintreibung der Forderungen kaum vorstellbar gewesen.
  2. Die Gegensätze zwischen den kapitalistischen Westmächten und der kommunistischen UdSSR waren im Krieg gegen das Deutsche Reich zurückgestellt worden und entluden sich nun in einem fast dreißigjährigen kalten Krieg.
  3. Der in 1945 mit der Besetzung des Deutschen Reichs begonnene
    „Abtransport“ von deutschen Patenten über die Kohlen und Maschinen bis hin zu den Wissenschaftlern, war eine Vorwegnahme von Reparationen ohne Buchführung!

In beiden „Staaten“ von Alliiertens Gnaden fanden sich Deutsche (aus ihrer Verantwortung dem eigenen deutschen Volk gegenüber und auch Deutsche die ihren, ob berechtigten oder auch nicht berechtigten Haß ausleben wollende) zum Aufbau bereit.
In der westdeutschen BRD wirkte der Einfluß der Wirtschaft, neben den politischen Entscheidungsträgern. In der Mitteldeutschen DDR waren Wirtschaft und politische Entscheidungsträger eine Einheit.

Mit der „Vereinigung“ von BRD und DDR war der kalte Krieg beigelegt. Die Schwächephase der UdSSR und Rückwandlung derselben unter Michail Gorbatschow hätte eine Periode eines friedlichen Ausgleiches einläuten können. Jedoch es wirkte sich nur der Vorsprung der kapitalistischen Wirtschaft, die dieser vor Gründung der BRD eingeräumt worden war, aus.

Es blieb den Regierungszeiten eines Bundes­kanzlers Schröder vorbehalten, eine seit Jahrhunderten – Preußen 1842 – im Reichs- und Staats­angehörigkeits­gesetz vom 22. April 1871 (RGBl. S. 87) bestehendes Staats­bürgerschaft­gesetz, das siehe (Redebeitrag des Reichstags­abgeordneten Dr. Liebknecht (SPD) am 23.02.1912) von Anfang an umstritten wurde,  jedoch in seiner Fassung – Reichs- und Staats­angehörigkeits­gesetz vom 22. Juli 1913 – klar gemäß Abstammungs­prinzip Ius sanguinis Rechtskraft erlangte; aufzuweichen mit dem zusätzlichen Geburts­orts­prinzip Ius soli, in der Staats­angehörigkeits­reform 2000.

Unter der Regierungszeit seiner Nachfolgerin, Dr. Merkel, wirkten sich diese Änderungen verheerend aus. Zustand zur Zeit: Die Bevölkerung mit ausländischen Wurzeln hat 2016 die 18,6 Millionen-Marke erreicht. Dieser Anteil erhöht sich, dank der Staats­angehörigkeits­reform 2000 rasant.

Die verzweifelten Versuche von Bundesinnen­minister Seehofer, sicherlich auch mit den Verhältnissen in Bayern im Hinterkopf (In vielen Großstädten Bayerns ist der Bevölkerungsanteil von Bürgern mit ausländischen Wurzeln bei ca. 50 %.), eine gesetzlich bestehende Möglichkeit, der Abschiebung in Ausland registrierter Asylbewerber durchzuführen, scheitert an der (noch) Bundeskanzlerin Dr. Merkel.

Obwohl Seehofers Plan auch keine wirkliche Lösung des Asylanten­problems bringt, wäre zumindest ein wenig Erleichterung für die verängstigten deutschen Autochthonen möglich. Den Zug in den Orkus  unseres deutschen Volkes zu stoppen, wäre den Schweiß der Edlen wert.

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