Ein freies Volk…

…in einem freien Land und trotzdem noch in der EU ― ein Wunder ― Ungarn!

Ungarn hat in seiner Geschichte bewiesen, daß es bereit ist Verantwortung zu übernehmen. Vor 333 Jahren trugen auch Ungarn zur Türkenabwehr bei. Die Grenzöffnung 1989 in Ungarn ist ein weiteres Beispiel.

Und jetzt bietet dieses kleine Land Ungarn der Monsanto-Maffia die Stirn. Auf seinen Feldern wird bis zu 1.000 Morgen Mais mit dem abhängig machenden Samen verbrannt. Der entscheidende Schritt für eine Landwirtschaft frei von gentechnisch verändernden Organismen.

Ein Schachzug der kapital gesteuerten Wirtschaft – Übernahme von Monsanto durch Bayer – zum zigsten Male deutsche Unternehmen zu verleiten, dem Weltkapitalismus die Kastanien aus dem Feuer zu holen.

Volk, Staat und Wirtschaft in einer Einheit braucht Politiker, die sich dieser Verantwortung bewußt sind.
Eine gute Frage – wo finden wir Sie?

Ein Gedanke zu „Ein freies Volk…“

  1. Völker fällen ihre Richtungsentscheidungen nicht aufgrund sorgfältiger Analysen und nicht mittels logisch-strengen Schlußfolgerungen. Es ist aber auch nicht nur Bauchgefühl, sondern überlieferte Lebenserfahrung und ausgeprägte Wachsamkeit spielen eine Rolle. Je stärker die individuelle Kultur eines Volkes entwickelt ist, um so treffsicherer sind die Ergebnisse.

    In der Ablehnung des Monsanto-Samenmonopols steckt die jahrtausendealte Erfahrung, daß jede Art Abhängigkeit von Machtgruppen gefährlich ist. Monsanto hat es mit seiner Art der Vertragsgestaltung gegenüber den Endkunden geschafft, sich kleinteiligen Zugriff auf deren unternehmerische Entscheidungen und exklusive Rechte im Verhältnis zu Konkurrenten zu sichern. Durch weltweite Lobbyarbeit insbesondere im Bezug auf Handelsabkommen errang die Firma sogar die Möglichkeit, einzelne Länder zur Verabschiedung von Sondergesetzen zu nötigen, welche der Firma exklusive Vorteile zuschanzten.

    Kurzsichtige (oder auch verräterische?) Politiker in vielen Ländern haben des Spiel nicht durchschaut, das ungarische Volk kam aufgrund seiner überlieferten Kultur jedoch zur Erkenntnis, daß solche Abhängigkeitsverhältnisse niemals gut sein können und deswegen grundsätzlich abzulehnen seien ― gleichgültig welche Vorteile im Einzelfall dafür drangegeben werden müssen. Das ist Verantwortung für das eigene Schicksal und Zukunftsvorsorge.

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