Jongleure am Werk.

Augenscheinlich wird die schaffende Bevölkerung durch die Ermordung eines Chemnitzer Bürgers  aktiv und nachdenklich. Einige Tausende begeben sich dabei auf die zweite Stufe, auf die der direkten Nachfrage auf der Straße.  Allein dieser Umstand, daß ein Teil unserer Bürger in Chemnitz den Schritt in die buchstäbliche Öffentlichkeit wagt, reicht aus, alle Register aus dem Hintergrund zu ziehen. (Es fehlt nur noch der Einmarsch der Bundeswehr in Chemnitz samt einer Panzerbrigade).

Natürlich, so dumm sind die Strippenzieher aus dem Hintergrund nicht. Jedoch, anstelle der Panzerbrigade werden aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland die Jugend-betörenden Schreihälse der Nation, Rocker-Gruppen jeglicher Couleur ins Feld geschickt. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wäre der größte Teil dieser begeisterten jungen Menschen nicht nach Chemnitz für eine politische DEMO gekommen.

Der offensichtlich gewünschte Eindruck einer großen Massen-Gegen-Demo zur Manifestation wurde jedoch erreicht.

Es ist eine trügerische Hoffnung aus Regierungskreisen, die sich außerhalb ihres Amtseides betätigen, daß ein Schritt zurück, auf den Zustand vor Chemnitz, jemals eintreten würde. Der Geist der Freiheit ist aus der Flasche.

Wir wollen nur hoffen, daß die Existenzangst unserer an den Hebeln der Macht sich Klammernden nicht zu Kurzschlußhandlungen führt. Wir können und wollen keinen Bürgerkrieg. Nicht gegen die in unsere Heimat Deutschland Eingedrungenen ― und schon gar nicht gegen unsere eigenen Soldaten.

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