Staatsbürgers Zwischenruf

Mit Verlaub, Herr Bundespräsident – wir widersprechen

von Erwin Arlt

Natürlich gibt es ethnisch Deutsche und dann gibt es die von Ihrer Klientel geschaffenen Paßdeutschen, die z.B. als Türken zweierlei Menschen sind, einmal wenn es sich lohnt, deutsche Vorteile zu genießen, dann zeigen diese Leute den deutschen Paß vor, wenn es aber ihr Stolz verlangt, sind sie z.B. wieder Türken und zeigen den türkischen Paß, besonders dann, wenn sie ihr Präsident Erdogan bei der Ehre packt, dann sind sie schnell wieder Türken, die natürlich bei der türkischen Wahl, ihren Präsidenten wählen wollen.

Das also sind die Paßdeutschen, die es im übrigen auch unter anderen Nationalitäten gibt.

Sie sind zur Neutralität als Bundespräsident verpflichtet, ergreifen aber Partei und erklären ohne rot zu werden, Deutschland sei ein Einwanderungsland. Sie wissen aber genau, daß Deutschland kein Einwanderungsland ist.

Die Deutschen wurden nie danach gefragt, es gab keine Volksabstimmung, bei einer solch grundlegenden Entscheidung, die Sie und Ihresgleichen, den Deutschen einfach zudiktiert haben.

Sie reden viel von Demokratie und freier Meinungsäußerung, aber immer nur, wenn es eben Ihrer politischen Klientel zur Nase steht.

Herr Bundespräsident – es gibt Völker, das steht nicht nur im Grundgesetz. Aber das Grundgesetz geht ganz klar vom DEUTSCHEN VOLK aus, das sind die von Ihnen benannten Bio-Deutschen, eben die Mehrheit, die authochthonen Deutschen. Sie liegen also völlig falsch, wenn sie das deutsche Volk leugnen.

Sie haben auch einen Eid abgelegt, Herr Bundespräsident, der lautet: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Diesen Eid, Herr Bundespräsident, haben Sie vor den Abgeordneten des Bundestages und des Bundesrates, sowie vor dem ganzen deutschen Volk geleistet.

Herr Bundespräsident, wo steht denn im Grundgesetz, daß Deutschland ein Einwanderungsland ist?!

Ausgegeben zu Bonn am 29. Juni 2002

Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:

Artikel 1 Völkerstrafgesetzbuch (VStGB)

Straftaten gegen das Völkerrecht

Abschnitt 1 Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

§ 6 Völkermord

(1) Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder ethnische Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören,

1. ein Mitglied der Gruppe tötet,

2. einem Mitglied der Gruppe schwere körperliche oder seelische Schäden, insbesondere der in § 226 des Strafgesetzbuches bezeichneten Art, zufügt,

3. die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen,

4. Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe verhindern sollen,

5. ein Kind der Gruppe gewaltsam in eine andere Gruppe überführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

(2) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 bis 5 ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren.

Alte Fassung zur Information und Vergleich – (die Redaktion)

Strafgesetzbuch (StGB) § 220a, der für alle Deutschen gilt und der da lautete:

1) Wer in der Absicht eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören,

Abs.2, 3, 4 und 5 – wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft. In minderschweren Fällen des Abs.1, 2 und 5 ist die Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren. (gekürzt wiedergegeben).

Was fällt Ihnen auf Herr Bundespräsident?

Es gibt natürlich eine Nation, ja sogar Rassen – nicht nur bei den Tieren, eine Religion und sogar ein Volkstum, ergo auch ein Volk und Sie haben die Pflicht, dieses deutsche Volk zu repräsentieren!

Sie liegen also völlig falsch und es ist eine Schande, daß Sie als Bundespräsident trotz Ihres sicher großen Verstandes, solche ideologischen Fehlleistungen in die Welt setzen!

Ein Gedanke zu „Staatsbürgers Zwischenruf“

  1. Herr Arlt hat geschrieben:
    …wenn es sich lohnt, deutsche Vorteile zu genießen, dann zeigen diese Leute den deutschen Paß vor, wenn es aber ihr Stolz verlangt, sind sie z.B. wieder Türken und zeigen den türkischen Paß, besonders dann, wenn sie ihr Präsident Erdogan bei der Ehre packt, dann sind sie schnell wieder Türken, die natürlich bei der türkischen Wahl, ihren Präsidenten wählen wollen.

    Das also sind die Paßdeutschen, die es im übrigen auch unter anderen Nationalitäten gibt.

    Das ist möglich, weil viele dieser Paßdeutschen einer auserwählten Menschengruppe angehören: die dürfen zwei oder gar mehr Staatsbürgerschaften ihr eigen nennen und nach Belieben wählen, unter welcher sie auftreten wollen. Autochthonen Deutschen ist dieses Vorrecht in aller Regel von vorneherein verwehrt.

    Rassistische Diskriminierung oder nur ethnische Andersbehandlung?

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