Landtagswahl in Bayern

Landtagswahl in Bayern
Die selbstbewußten Bayern, diese „Mir san Mir“, sind mit einem blauen Auge davongekommen. Die Selbstherrlichkeit einer absoluten Mehrheit ist zwar dahin. Jedoch die Gestaltungsmöglichkeit ist noch vorhanden. Es ist kaum vorstellbar, daß sich aus den unterlegenden Parteien eine Koalition zusammenraufen könnte. Der Wähleraustausch zwischen der SPD und den Grünen hinterläßt bei der SPD Narben, die in Koalitionsverhandlungen sicherlich nicht zu schließen sein würden.

Eine Koalition zwischen CSU und den Freien Wählern wird möglich und wahrscheinlich. Jedoch speist sich die Stärke beider aus der Umgebung der großen Städte. Die teilweise Überzahl von Asylanten usw. in einigen Städten wirkt in das Umland ein. Somit ist der große Stimmenzuwachs der Grünen teilweise zu begründen.

Ein weiterer Grund liegt in der Umlenkung des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck, von einer parteibezogenen Argumentation, angelehnt an eine parteiunabhängige. Somit ist vielen, der SPD Sympathisanten, das Kreuzchen bei den Grünen leichter gefallen. Auch aus der hohen Wahlbeteiligung von ca. 72 Prozent speisen sich diese erreichten 17,5 Prozent der Grünen.

Die weitete Entwicklung in Berlin ist offen. Hier wird noch das
Wahlergebnis von Hessen Aufschluß bringen.

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