Zeitalter der Chamäleons ?

Ausspruch von Wolfgang Schäuble am 13. Dezember 2012 : „Weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten Veränderungen durchzusetzen, größer!“ bietet eine Auslegung in vieler Hinsicht.

1) Die positive Auslegung: Eine Gemeinschaft steht in einer volkswirtschaftlichen Krise zusammen. Devise: Gürtel enger schnallen –
2) Die negative Auslegung: Eine von bestimmten Kreisen inszenierte (geschickt ins Werk gesetzte, organisierte, einfädelte) wirtschaftliche und politische Notlage in einem Volk und Staat wird zum Anlaß genommen, die Werte schaffenden in ihrer Existenz einzuschränken.

Die in Pos. 1) beschriebene Situation durchlebten wir Deutsche in den 1950er bis 1970er Jahren. Der natürliche Wunsch, unseren Kindern soll es einmal besser gehen, verstellte den Blick darauf, daß unsere Jugend manipuliert wurde. Es war nicht das natürliche Aufbegehren einer Jugend gegen die Eltern.
Die in Position 2) beschriebene Situation entwickelte sich ab den 1980er Jahren aus der so beschützten und aus dem Auge verlorenen Nachkriegs-Generationen. Aus den Kreisen der dem Zwang der Erwerbsarbeit sich entziehenden, die Politik als ein gutes Sprungbrett nutzenden entstanden „grüne“ Bewegungen.

Auf diese Gegebenheiten paßt Schäubles „werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer!“
Wie der Erfolg der „Grünen“ in Bayern bewiesen hat, können selbst in einem Land mit einer guten Einbindung in die eigenen Wurzeln von Volk und Staat die Chamäleons der Neuzeit unter ihrer Tarnung zu den Hebeln politischer Macht greifen.
Sollten diese Chamäleons auch in Hessen zuschnappen, besteht die Gefahr, daß solche Veränderungen sich auch auf die Ebene der Bundesregierung auswirken. Damit würde ein Zeitalter der „Kriechenden“ bundesweit eingeleitet.

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