Wählen, bis es paßt!!!

Wählen, bis es paßt!!!
War da nicht der Wunsch, sich von der Diktatur zu lösen? Kaiser,
Pfaffen, Fürsten aus ihrem Heiligenschein zu „befreien“?
Ein neues Zeitalter der Demokratie sollte anbrechen. Es holperte noch hier und dort. Stalin und Anhänger, bis zu DDR Zeiten wollten sich den Demokratie-Mantel umhängen.
Mit der Weimarer Republik betrat eine demokratische Verfassung die Weltbühne in deutschen Landen. Der Einbruch mit dem
„Ermächtigungsgesetz“ und seinen Anhängern fand de Jure vor Kriegsende sein Ende. In der „Praxis“ mußten Demokraten diese Abweichung noch bis zur Kapitulation der Deutschen Wehrmacht ertragen.
Dann kamen die berüchtigten Jahre der „Umerziehung durch Hunger“ von Kriegsende 1945 bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland 23. Mai 1949.
Es waren Deutsche, die aus den Jahren vor dem 23. Mai 1949 in
Verantwortung standen und Deutsche, die ab diesem Tage als Bürger der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam einen neuen Abschnitt in der Geschichte meistern wollten.

Wo stehen wir heute – siebzig Jahre danach? Dem geäußerten Wunsch „die beste Demokratie, die es auf deutschem Boden je gegeben hat“ sind wir nicht gerecht geworden.
Insbesondere dann nicht, wenn Demokratie die Herrschaft des Volkes sein soll.
Es herrschen keine Kaiser und keine Pfaffen mehr (wobei die muslimischen Pfaffen dies ganz anders sehen) über unserem deutschen Volke. Die politischen und kapitalistischen Eliten leben und wirken aus ihrem „Wolkenkuckucksheim“ heraus mit der gleichen „Selbstverständlichkeit“ wie weiland Kaiser und Pfaffen.

Und jetzt kommen „Wahlen“ zur Rettung des demokratischen Scheines ins Spiel.
Für die Zeit des Wahlaktes wird Demokratie mit dem Moment einer Entscheidungshoheit ausgestattet.
Die Wahl ist vorüber, Erklärungen in jeder Hinsicht, die entsprechende Wählerschicht zufrieden zu stellende Erklärungen werden abgegeben.
Der Kuhhandel, sprich Koalitionsverhandlungen beginnt.
Unbeschadet wirkt und werkt die alte Regierung bis eine neue vom
Parlament bestätigt wird.
Die Umdeutung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland kann nun in Richtung des „Wahlsiegers“ weiter und weiterhin erfolgen.
Es hat zwar kein Wählen bis es paßt erfolgt – jedoch wird es wie eh und je passend gemacht.

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