Grundgesetz und Verfassung

Grundgesetz und Verfassung
Einen „Glücksfall für Deutschland“ bezeichnete Verfassungsrichter Stephan Harbarth das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Dieser „Glücksfall“ ist offensichtlich nicht richtig „greifbar“. Insbesondere weil die Begriffe Grundgesetz und Verfassung munter durcheinander gemischt werden.

Klartext: Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wurde von den Alliierten des zweiten Weltkrieges („Nachdem die Militärgouverneure der drei westlichen Besatzungsmächte dem Gesetz Anfang Mai zugestimmt hatten“) genehmigt !!!
Ein besiegtes und besetztes Volk und Staat soll frei entscheiden können gleicht der Quadratur des Kreises.

Nach dem ersten verlorenen Weltkrieg wurde eine Verfassung, wie zum Beispiel die „Weimarer Verfassung“ beschlossen. Jedoch war unser Deutsches Volk und Land in gänze nicht besetzt. (Besetzung des Rheinlandes). Weimar lag im freien Teil des Deutschen Reichs. Somit besteht ein gravierender Unterschied zwischen dem Grundgesetz von 23. Mai 1949 und der Verfassung des Deutschen Reichs
„Weimarer Reichsverfassung“ vom 11. August 1919
Artikel 181
(1) Das deutsche Volk hat durch seine Nationalversammlung diese Verfassung beschlossen und verabschiedet. Sie tritt mit dem Tage ihrer Verkündung in Kraft.

Wer die Zeiten nach Kriegsende 1945 nicht miterlebt hat- die nächtlichen Ausgangssperren, die Kontrollen und Verurteilungen durch Alliierte Gericht bei Überschreitung der Sperrzeit usw. hat nicht das Gespür für Recht und Unrecht.
Der wird auch weiterhin Grundgesetz und Verfassung als eine Einheit ansehen.

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