Politik – ein Perpetuum mobile?

Politik – ein Perpetuum mobile?
Gemäß dem Wörterbuch ist ein Perpetuummobile
1.
utopische Maschine, die ohne Energiezufuhr dauernd Arbeit leistet.
In diesem Zusammenhang wäre der Begriff Arbeit – und dies insbesondere in Verbindung mit Politik – abzuklären.
Ebenso ist die Beschreibung – ohne Energiezufuhr – erläuterungsbedürftig.
Wenn Bürger(innen) sich politisch betätigen ist es erlaubt nach der Motivation zu fragen. Ausgehend von der Tatsache, daß an der Gesamtbevölkerung gemessen sich nur ein geringer Teil politisch betätigt, hält sich die Wertschätzung für diese Betätigung in Grenzen.
Politisch sich betätigende Bürger(innen) können grob in zwei Gruppen aufgeteilt werden.
1. Aus der politischen Betätigung Vorteile erwarten und/oder erhalten.
2. Alle Ehrenamtliche.
Zu dieser Einordnung gehören dann die in der großen Überzahl befindlichen Bürger(innen) nicht, für die Politik ein Grund von Ablehnungen in den verschiedensten Ausformungen darstellt.
Für diese Haltung wird ein Jeder seine Verantwortung übernehmen (müssen).

Der Lauf der Geschichte erlaubt keine „Neutralität“.
Dies mußten nach dem Zweiten Weltkrieg viele Deutsche erfahren. Ganz gleich wie sie sich in der Vergangenheit entschieden oder (nicht) betätigt hatten, die Lasten trugen und tragen wir bis heute, gemeinsam.
Wie keiner seine Vergangenheit einfach abschütteln konnte, so werden auch wir heute Lebenden letztendlich die „Zeche“ bezahlen müssen.
Wäre es evlt. günstiger, wenn wir uns aktiv an der Gestaltung des öffentlichen Lebens einbringen?
Warten wir nicht ab, bis ein Perpetuum mobile erfunden wird, Überlassen wir nicht einfach den an den Quellen der Macht Sitzenden das Heft des Handelns!!!
Wir sind das Volk!!! Volkes Macht erfordert auch Volkes Handlungen.

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