Absolute Mehrheit und Demokratie.

In einer echten Demokratie genügt eine einfache Mehrheit zur Regierungsbildung.
Voraussetzung für eine echte Demokratie ist jedoch, daß die Stimmen aller Wahlberechtigten gewertet werden.
In der Bundesrepublik Deutschland fanden Teile der in den Besetzerstaaten (Amerika, England, Frankreich und Rußland) herrschenden Vorstellungen einer Demokratie Eingang in die Gesetzgebung. Demgemäß werden in der Bundesrepublik Deutschland, unter dem Vorwand,daß keine Wahlpflicht besteht, nur die abgegebenen Stimmen in dem Abstimmungsergebnis gewertet.
In der Praxis bedeutet dies, daß bis zu einem Drittel der Wahlberechtigten Stimmen nicht in das Abstimmungsergebnis aufgenommen wird.

Eine schöne Demokratie in der alle Staatsbürger Pflichten, wie z.B. Steuerzahlungen nachkommen müssen, jedoch ihre Meinung bei Wahlen keinen Niederschlag findet.

Somit können bei den anstehenden Wahlen in den Ländern von Mitteldeutschland nur absolute Mehrheiten eine demokratische Entscheidung herbeiführen.

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