Wir Deutsche –

Wir Deutsche –
Aus der Geschichte und gemäß der Zugehörigkeit, sowie gemäß der Abstammung lassen sich mehrere Hypothesen aufstellen.

Eine klare gesetzliche Regelung für uns Deutsche ist mit Gründung vom Zweiten Deutschen Reich festgeschrieben.

„Nach der Kaiserproklamation am 18. Januar 1871 und der ersten Reichstagswahl am 3. März 1871 ersetzte schließlich die Verfassung für das Deutsche Reich vom 16. April 1871 die vorläufigen Verfassungsverträge des Deutschen Bunds: An den entsprechenden Stellen der Konstitution wurde das Wort „Deutsches Reich“ eingefügt, dem Staatsoberhaupt der Titel „Deutscher Kaiser“ verliehen und die Sonderrechte der süddeutschen Staaten eingearbeitet. Nachdem der Reichstag die so modifizierte Verfassung am 14. April 1871 mit überwältigender Mehrheit verabschiedete, wurde sie zwei Tage später von Kaiser Wilhelm I. unterschrieben und am 4. Mai desselben Jahres veröffentlicht.“

Bis in unsere heutige Zeit hinnein wirkt das Abkommen betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs [Haager Landkriegsordnung], 18. Oktober 1907.

Es waren die siegreichen Alliierte des Zweiten Weltkrieges die mit Einrichtung der Rheinwiesenlager den Bruch des Völkerrechts begingen. Erschwerend kommt hinzu der Versuch einer Täuschung

„1943 einigen sich die Alliierten, die anfallenden deutschen Kriegsgefangenen nicht als Kriegsgefangene, sondern unter Nichtachtung des Völkerrechtes als Strafgefangene zu behandeln.

Die jeweiligen Oberkommandierenden der Streitkräfte sollen in diesem Sinne über die Gefangenen frei verfügen können.

In diesem Sinne erhält der Oberkommandierende der US-Truppen Dwight David Eisenhower am 10. März 1945 aus Washington die Ermächtigung, die auf deutschem Boden gefangen gehaltenen deutschen Soldaten nicht zu entlassen, sondern sie als „Disarmed Enemy Forces“ (DEF) weiter gefangen zu halten. Die Gefangenen haben somit keinen Schutz des internationalen Rechts und sind jeder Willkür des Siegers ausgeliefert.“

Nichteinhaltung des Völkerrechtes bei Kriegshandlungen gelten nach internationalem Recht als Kriegsverbrechen.

Die Lager
Nach Überquerung des Rheins im März 1945 beginnen die Amerikaner auf Weisung Eisenhowers, entlang des westlichen Rheinufers für die deutschen Gefangenen Lager anzulegen. Weiträumige Flächen werden beschlagnahmt, mit Stacheldraht umzäunt und die Gefangenen in täglich wachsender Zahl hinein getriebenen, darunter Verwundete und Amputierte. Frauen, Kinder und alte Leute.
Nach Kriegsende am 8. Mai 1945 werden auch auf den verschiedensten Kriegsschauplätzen die sich ergebenden deutschen Soldaten gefangengenommen. Täglich treffen nun Landser in verschlossenen Viehwaggons und auf Lastwagen zusammengepfercht ein, um dann wie Müll hinter die Stacheldrahtzäune gekippt zu werden.
Manche der Gefangenen sind schon jetzt nicht mehr am Leben.

Dazu kommen alle die, welche vor den Russen in den Westen fliehen, weil sie sich von den Westmächten eine menschlichere Behandlung erhoffen.

Zusätzlich wurden auch Zivilisten, die in der Partei, im Staat oder in der Wirtschaft führende Stellungen innehatten, unter ‚automatic arrest‘ gestellt und ohne Verfahren mit den Kriegsgefangenen in die Lager getrieben.

Es bestanden von Alzey bis Ziegenhain in Hessen ca. 230 Lager.
Die Liste ist entnommen aus:
Kurt W. Böhme, Die deutschen Kriegsgefangenen in amerikanischer Hand
Europa, München 1973. „

Gründung der Bundesrepublik Deutschland.
„Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949. Am 1. Juli 1948 übergaben die Militärgouverneure Frankreichs, des Vereinigten Königreiches und der USA den westdeutschen Ministerpräsidenten die Frankfurter Dokumente, Papiere, in denen sie ihre Vorstellungen zur Bildung eines deutschen Staates mitteilten.“

Aus der Rede des Abgeordneten Dr. Carlo Schmid (SPD)
im Parlamentarischen Rat am 8. September 1948

„Meine Damen und Herren! Worum handelt es sich denn eigentlich bei dem Geschäft, das wir hier zu bewältigen haben? Was heißt denn: Parlamentarischer Rat ? Was heißt denn: Grundgesetz ? Wenn in einem souveränen Staat das Volk eine verfassunggebende Nationalversammlung einberuft, ist deren Aufgabe klar und braucht nicht weiter diskutiert zu werden: Sie hat eine Verfassung zu schaffen.

Was heißt aber Verfassung ? Eine Verfassung ist die Gesamtentscheidung eines freien Volkes über die Formen und die Inhalte seiner politischen Existenz. Eine solche Verfassung ist dann die Grundnorm des Staates. Sie bestimmt in letzter Instanz ohne auf einen Dritten zurückgeführt zu werden brauchen, die Abgrenzung der Hoheitsverhältnisse auf dem Gebiet und dazu bestimmt sie die Rechte der Individuen und die Grenzen der Staatsgewalt. Nichts steht über ihr, niemand kann sie außer Kraft setzen, niemand kann sie ignorieren. Eine Verfassung ist nichts anderes als die in Rechtsform gebrachte Selbstverwirklichung der Freiheit eines Volkes. Darin liegt ihr Pathos, und dafür sind die Völker auf die Barrikaden gegangen. Wenn wir in solchen Verhältnissen zu wirken hätten, dann brauchten wir die Frage: worum handelt es sich denn eigentlich? nicht zu stellen. Dieser Begriff einer Verfassung gilt in einer Welt, die demokratisch sein will, die also das Pathos der Demokratie als ihr Lebensgesetz anerkennen will, unabdingbar.“

Und diesem „unabdingbar“ ist bis auf den heutigen Tag keinerlei  beachtung geschenkt  worden!!!!

Wir Aus Gesamtdeutschland stammende Deutsche AGsD Grundsatzprogramm –
Die Partei „Aus Gesamtdeutschland stammende Deutsche“ fordert Wahl einer Verfassung, wie diese im Grundgesetz Art. 146 in Abstimmung mit den Alliierten versprochen worden ist.
Beschlossen von der Gründungsversammlung in 06682 Teuchern am 25. Mai 2019

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