In der Politik ist alles erlaubt

In der Politik ist alles erlaubt.
Diesen Satz so locker vom Hocker in die Welt gesetzt, wird berechtigterweise Wellen schlagen.
In der alltäglichen Praxis ist ablesbar, wie weit Menschen bereit sind,
sich in Stellung zu bringen.
Da sind „die Politiker“, deren „Geschäft oder Überzeugung“ es ist, an der „Meinungsbildung“ mitzuwirken.
Im allgemeinen und menschlich ist es, im eigenen Chor mitzusingen.
Einige nehmen sich die Zeit, die vorgebrachte Problematik abzuklopfen.
So verläuft Politik in ihren ausgewalzten Bahnen.

Und dann ein Licht auf die Landtagswahl in Thüringen.
Der AfD in Thüringen ist eine Täuschung gelungen. Einen eigenen Kandidaten zur Landtagswahl in Thüringen aufzustellen und bei der Wahl des Ministerpräsidenten mit den erreichten 22 Sitzen den FDP Kandidaten zum Ministerpräsidenten mitzuwählen. Und dabei dann den eigenen Kandidaten fallen zu lassen. – Der Trick kann auch nur einmal durchgezogen werden. So wird sich sicherlich nicht noch einmal ein Parteimitglied finden, der als Opferlamm in die Geschichte einzugehen bereit sein wird.

Wahlergebnisse Landtagswahl Thüringen:
Erfassungsstand 3017 von 3017 Wahlbezirk/en
Wahlberechtigte                 1 729 242
Wähler (gewählt haben) 1 121 814
Enthaltungen                             607 428
Wahlbeteiligung 64,9 %

Bei den Veröffentlichungen werden in den meisten Fällen die Angaben über die Wahl-Enthaltungen in Zahlen vermieden.

Somit finden bei der Anrechnung der Parlamentssitze diese Wahlenthaltungen ebenfalls keine Berücksichtigung.
Diese Verschleierungstaktik wird bei allen Wahlen in der BRD
unwidersprochen hingenommen.

Wie im Fall der Landtagswahl in Thüringen wurden über 600 000
wahlberechtigte Bürger in ihrem Wahlverhalten nicht berücksichtigt.

Denn allein schon die Wahlberechtigung hat einen Stellenwert.

Im Klartext:

Die  Wahlenthaltung allein sagt nichts über die Stellungnahme des
Wahlberechtigten aus. Sie kann Einverständnis signalisieren – mit allem, mit einen Teil und dem anderen Teil nicht.

Diese eingeführte Rechenart hat mit „Schürmanns“ Rechenbuch nun auch gar nichts mehr gemein.
Eine rein willkürliche Vernachlässigung von einem Faktor.
In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wird es nur wenige Wahlergebnisse geben, bei denen die Wahlergebnisse eindeutig eine Mehrheit erbrachten.

Bei einer Überprüfung in dieser Hinsicht würde sich herausstellen, daß viele der in den vergangenen 70 Jahren Bundesrepublik Deutschland getroffen „Wahlergebnisse“ den Willen der wahlberechtigten Staatsbürger
nicht wahrheitsgemäß wiedergegeben haben.

Nachdem in der Bundesrepublik Deutschland die Wahlergebnisse öfter keine klare Mehrheiten mehr zulassen, nähert sich diese „Großzügigkeit“ beim Umgang mit Wählers Stimmen dem Ende.

Und dies alles in einer Zeit der Überbevölkerung in einer Bundesrepublik Deutschland, in der die wirtschaftlichen Grundlagen vernichtet werden.

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