Die Gedanken sind frei…

Die Gedanken sind frei…
Diese Rückbesinnung auf unsere Menschenwürde wird auch im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in

I. Die Grundrechte
Art 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

eingefordert.

In unseren heutigen Zeiten, wo ein weltumspannender Virus auch unsere Heimat und unser Deutsches Volk bedroht ist der Wille und Einsatz für die Einheit überlebensnotwendig.

Bereits in der Fassung von 1800

1. Beleget den Fuß
Mit Banden und mit Ketten
Daß von Verdruß
Er sich kann nicht retten,
So wirken die Sinnen,
Die dennoch durchdringen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

2. Die Gedanken sind frei
Wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei
Wie nächtliche Schatten;
Kein Mensch kann sie wissen,
Kein Kerker verschließen
Wer weiß, was es sei?
Die Gedanken sind frei.

3. Ich werde gewiß
Mich niemals beschweren,
Will man mir bald dies,
Bald jenes verwehren;
Ich kann ja im Herzen
Stets lachen und scherzen;
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei

4. Ich denk was ich will
und was mich erquicket,
Und das in der Still
Und wenn es sich schicket;
Mein Wunsch und Begehren
Kann Niemand mir wehren;
Wer weiß was es sei?
Die Gedanken sind frei.

5. Wird gleich dem Gesicht
Das Sehen versaget,
So werd ich doch nicht
Von Sorgen geplaget.
Ich kann ja gedenken,
Was soll ich mich kränken?
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

6. Ja fesselt man mich
Im finsteren Kerker,
So sind doch das nur
Vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei.

wurde gegen die Ohnmacht des Einzelnen die gebündelte Kraft des gesamten Volkes eingefordert.

Wir Deutsche sollten uns von der Kraft unserer Vorfahren, wie diese in den Gedanken an die Freiheit so klar zum Ausdruck gebracht worden war, nicht beschämen lassen.

Schreibe einen Kommentar