Schätzen oder zählen

Schätzen oder zählen.
Beide Methoden werden zur Ermittlung von Ergebnissen angewandt. Leider kommen oft beide Methoden an einem Objekt gleichzeitig zum Einsatz.

Einerseits bei öffentlichen Wahlen. Um den Reitz für die Wahlen zu wecken, oder aus welchen Gründen auch immer werden sog. Hochrechnungen vor der Auszählung der Ergebnisses veröffentlicht.

Weil schlußendlich die ausgezählten und bestätigten Wahlergebnisse alleine der entscheidende Faktor sind, ist es unerheblich wenn, wie schon passiert, zwischen Hochrechnungen und Wahlergebnis große Unterschiede bestehen.

Eine ganz andere Liga sind Feststellungen bei dem zur Zeit grassierenden Coronavirus -(COVID-19.)
Einer Feststellung, wie bei einem Wahlergebnis, stehen Hindernisse entgegen.
1. Die gleichzeitige Untersuchung aller Menschen in der Bundesrepublik Deutschland wird aus Zeitgründen nicht durchführbar sein.
2. Das Virus macht beim Übertragen keine Pause.
3. Impfstoffe stehen – ob gewollt oder nicht gewollt – noch nicht zur Verfügung.
4. Die Bereitschaft sich impfen zu lassen wird geringer.
5. Die Herdenimmunität ist noch nicht erreicht.

An wirksamer Abwehr der Verbreitung von Coronavirus -(COVID-19.) bleibt die Abstands-regel von 1,50 bis 2 Meter. Aus der Sache heraus ist diese „Abwehr“ frei und wirkungsvoll nur im Freien möglich.
In geschlossenen Räumen – Werkhallen, Kaufhäusern usw. – wird versucht mit Masken eine Abwehrwirkung zu erzielen. Allein aus Beschaffungsgründen sind Masken der Gruppe FFP3 nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung. Ergebnis: mit voll schützenden Masken kann die gesamte Bevölkerung nicht versorgt werden.

Personal und Organisation für einer schnellen und umfassenden Aufspürung der eindringenden und sich verbreitenden Coronavirus -(COVID-19.)ist nicht im notwendigen Umfang vorhanden.
In den Parlamenten und zur Zeit auch auf den Straßen verhalten sich die „Verantwortlichen“ wie ein „Hans im Glück“.

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