Führungselite des Weltfußballverbandes – Götter oder Diktatoren?

Nicht nur bei einer Europameisterschaft, auch im alltäglichen „Spielbetrieb“ ist die Lenkung der Spiele in Formen gepreßt. Die Zeiten als wir noch auf den Straßen mangels Bällen mit Blechbüchsen spielten sind sehr lange vorbei. Wir hatten unsere Freude daran und ganz gleich wie unser Leben verlaufen ist, wir freuen uns auch heute noch, wenn wir Spielen zuschauen können.

Leider hat der Kommerz mit seinen Krakenarmen alles um das Fußballspiel umschlungen. Je höher die Gehälter der Spieler, desto härter wurde die Spielweise. Es sind beinahe Randnotizen geworden die am nächsten Tag kaum einer Meldung wert sind, wenn Spieler gesundheitsfährdend verletzt werden.

Die größte Last in den sich ändernden Verhältnissen tragen die Schiedsrichter. Zur Zeit ist eine Umbruchphase. Die Entscheidungen der Schiedsrichter wurden seit langer Zeit von Linienrichtern unterstützt. In letzter Zeit wurde der sogenannte 4. Mann mit Aufgaben betraut. Mir scheint, daß diese Aufgaben wohl nicht klar umrissen sind. Wie sonst hätte es geschehen können, daß Trainer der Mannschaften gehindert worden sind, ihre Mannschaften zu unterstützen und auf die Tribüne verbannt wurden?

Greifen jetzt nicht nur die Krakenarme des Kommerz in den Spielbetrieb ein, sondern verlierte der Fußballsport seine völkerbindende Funktion durch Eingriffe der Politik über die Hinterüre 4. Mann?

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