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Staatsoberhaupt in einer Demokratie

Staaten, welche nach ihrem Eigenverständnis Demokratien sind, statten ihre Staatsoberhäupter mit ganz unterschiedlichen Vollmachten aus. So zum Beispiel: Die Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich oder Großbritannien sowie das Zweite Deutsche Reich, insbesondere in der Periode der Weimarer Republik.

Während in Großbritannien die Kontinuität der Politik wesentlich von der Monarchie beeinflusst wird, sind es in der Vereinigten Staaten von Amerika und Frankreich die vom Volk gewählten Präsidenten. Das Zweite Deutsche Reich hatte in der Weimarer Verfassung ebenfalls einen vom Volk auf sieben Jahre gewählten Reichspräsidenten.

Wir Deutsche hatten das Pech, daß unsere damaligen Reichspräsidenten, der Sozialdemokrat Friedrich Ebert und der parteilose Paul von Hindenburg nach einem verlorenen Krieg, in einem Umbruch vom Kaisertum zur Republik, in einem Zeitraum von ca. 15 Jahren ihre Aufgaben zu bewältigen hatten.

 Anders als bei Kriegsende 1945 bestand die Kontinuität der Verwaltung weiter, die Reichswehr war noch aktionsfähig und konnte stabilisierend wirken. — Jedoch, anders als nach 1945, wo die siegreichen Alliierten sich nahmen was ihnen in den Sinn kam, mußten die Auflagen aus einem Friedensvertrag erfüllt werden. (Diese Reichspräsidenten hatten nicht die Narrenfreiheit der Bundeskanzlerin Merkel, Verträge nach Gutdünken zu brechen.) In der Weimarer Verfassung war gesetzliche Vorsorge getroffen, in Krisensituationen in der Verfassung festgeschriebene Gesetze unter bestimmten Bedingungen außer Kraft setzen zu dürfen.

Durch neutrale Historiker wäre zu klären, warum der am 2. August 1934 gewählte Adolf Hitler sich nicht damit begnügte, mit diesen Notverordnungen bei Bedarf zu regieren, sondern ein neues Gesetz einbrachte, in dem wesentlichste Punkte der Weimarer Verfassung übernommen wurden.

Aus dem Wirken dieser drei Reichspräsidenten darauf zu schließen, daß ein Reichspräsident nicht vom Volke gewählt werden sollte, daß die Amtszeit nicht sieben Jahre betragen sollte und ein Reichspräsident nicht die Befugnisse eines Reichspräsidenten gemäß der Weimarer Verfassung haben sollte, zeugt von mangelnder Vorstellungskraft.

 Aus dem Programm der Autochthonen hier ein Vorschlag:

 Wahl der Bundes­präsidenten auf 7 Jahre durch Volks­wahl. Wahl­berechtigt jede(r) Deutsche Autoch­thone. Wahl­berechtigung ab 18 Jahre.

Der Bundespräsident ist oberster Dienst­herr des Gemein­schafts­dienstes der Bundes­republik Deutsch­land. Frauen und Männer sind gleich­berechtigt in allen Belangen des Gemein­schafts­dienstes.

Der Gemeinschafts­dienst steht auch zur Betreu­ung und zum Schutz von Energie­gewinnung (Wasserstoff­gewinnung durch Solar auf See) am Äquatorgürtel zur Verfügung.

Jede Deutsche, jeder deutsche Autochthone ist für ein Jahr zum Gemeinschafts­dienst verpflichtet. Der Gemeinschafts­dienst wird bei Erreichung des 18. Lebens­jahres angetreten. Er kann wahl­weise gleich­rangig beim Zivil­dienst, Arbeits­dienst oder Wehr­dienst abgeleistet werden und ist nicht ablös­bar.