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Verbände und Lobbygruppen der Wirtschaft

Rück- und Ausblick

Es ist schon ein beruhigendes Gefühl, wenn die eigene, seit Jahren vertretene Auffassung von der Souveränität unseres deutschen Volkes in den Aussagen der Kapazität eines Professor von Arnim Bestätigung findet.

Vom Grunde her gesehen hat Prof. von Arnim mit seinen Ausführungen recht, wenn er die Demokratie anzweifelt. Wenn er darauf verweist, daß wir Deutsche über die Einführung des Grundgesetzes nie befragt wurden und schon gar nicht abgestimmt haben. Auch alle weiteren Ausführungen auf diesem Gebiet und die Einbeziehung von Kapazitäten wie Verfassungsgerichtspräsidenten Roman Herzog, Hans-Jürgen Papier und Franz Müntefering als Kronzeugen der Geschichte sind wohlfeile Bemühungen.

Bemerkenswert ist es, wenn Gedankengänge von Deutschen unterschiedlicher Jahrgänge, gesellschaftlichen Ebenen und Erfahrungen, zu unterschiedlichen Zeiten zu gleichen Ergebnissen kommen.
(Weitere Informationen hierzu unter UDH Nr.96 (2011) oder unter UDH Nr.78 (2006))
Unter anderen von:
Hans Herbert von Arnim (geboren 16. November 1939 in Darmstadt) entstammt einem Zweig der Adelsfamilie Arnim aus der Mark Brandenburg. Sowie von der Geburt her schon nicht mehr aus der betroffenen Generation. Wie meine Freunde aus den Jahrgang 1926 die mit 15 zur Heimatflak, mit 17 zum Arbeitsdienst und mit 18 in der Front (Normandie). Nach Kriegsende mit 19  Jahren Bomben­trümmer von den Straßen wegräumten.

Von den Bürgern mit der Gnade der späten Geburt erwarten wir mehr Achtung. Zumal von dem Teil der Staatsbürger, die aus ihren persönlichen Verhältnissen heraus kaum mit Alltagssorgen in „ihrer“ Jugendzeit belastet wurden.

Kehren wir zu den Realitäten des Jahres 1945 zurück.

Die kleine politische Opposition aus der Vorkriegszeit sammelte sich. Unter alliierter Besatzung wuchsen die Bäume nicht in den Himmel. Besatzungsrecht folgte anderen – den alliierten Gesetzmäßigkeiten. Eine Mischung erfahrener, einzelne Widerstandskämpfer und einiger aus dem Exil und der Rest dann Hilfswillige.

Zudem zeichneten sich bereits die Spannungen innerhalb der Siegermächte ab. Diese politischen Entwicklungen berührte die Mehrheit der Deutschen nicht einmal am Rande. Der Kampf ums tägliche Stück Brot hatte die ganze Überlebenskraft gefordert.

Darum war die Installierung 1949 von Regierungen in den gegründeten Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik ein einmaliges Ereignis in der Form, daß für die erhaltene Währung ohne jegliche Beziehung Waren gekauft werden konnten.

Wir Deutschen sind schnell zu begeistern. Somit wurden nun auch die ersten Erfolge in der wirtschaftlichen Entwicklung begrüßt. Als ein gewisser Lebensstandard erreicht war, fand die aufkeimende Hoffnung ihren Ausdruck in:
“Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt
Wir steigern das Bruttosozialprodukt!“
In den dreißig Jahren des kalten Krieges wurde der Anfangs-Schwung durch die Wirtschaft genutzt, um an der Lohnschraube zu drehen. Konnte um 1950 ein Familienmitglied die Familie ernähren, so mußten 1980 schon Mann und Frau zusammen das Familieneinkommen erarbeiten.

Der Ausbeutung durch das Kapital mit seinem langen Atem konnte die zerstrittene Gesellschaft wenig entgegensetzen. Zumal die Prozentrechnung eine Spreizung der Einkommen in unangemessener Weise förderte. Und unsere Gewerkschaften in ihrer Vielfalt, sowie der finanziellen Einbindung in die Klasse der Höchstverdiener, hielten die Masse der Werktätigen ruhig.

In allen diesen Jahren nutzte das Kapital, ihre von den Alliierten bereits vor Gründung der BRD eingeräumte Befugnisse, die gute wirtschaftliche Entwicklung nicht mit technischer Entwicklung zu begleiten, sondern Gastarbeiter anzuwerben.

Wirtschaft forderte und Politik lieferte.

Geeignete Kräfte förderten Erträge in der Wirtschaft, nicht geeignete Kräfte wurden von der Volksgemeinschaft mit durchgefüttert.

Politische Spannungen zwischen den ehemaligen Westalliierten und der UdSSR verdrängten die sozialen Probleme. Mit dem Zusammenschluß von BRD und DDR begann eine neue Zeitrechnung. In dieser Hochstimmung der Vereinigung nutzte das Kapital seine Vorteile.

Mehrung des Vermögens auf Kosten der Volksgemeinschaft.

Insbesondere unsere Schwestern und Brüder aus Mitteldeutschland, die sie von einem auf den anderen Tag geworden waren, mit ihrem hohen Nachholbedarf und Vertrauen wurden mit Freuden aufgenommene Beute.

Für einen kurzen Zeitraum standen deutsche ausbeutungswillige Arbeitskräfte zur Verfügung, die bereitwilliger ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellten als die sich aus Gastarbeiter-Generationen entwickelnden Ausländer. Zudem brachten sie in jeder Hinsicht wertvollen Grund und Boden ein, an dem sich Kapitalisten bedienen konnten. Der politische Ära Schröder und Nachfolgerin Merkel blieb es vorbehalten diesen kurzen Moment einer Harmonie radikal zu beenden.

Schröders Agenda 2010 und Merkels Grenzöffnung 2015 bilden die Epochen der Ausbeutung und des Verrates unseres deutschen Volkes ab.

Stand 2018 sind Deutscher Lebensraum, Eigentum und Freiheit auf ein Mindestmaß geschrumpft. Unsere Hoffnung bleibt, ein Erwachen der Bürger in allen europäischen Staaten. Eine Balance aus Vernunft und Selbstbewußtsein in unserem Kontinent europäischer Völker.

Ohne ein konsequentes Zurückdrängen des Islam und der Rückbesinnung der Völker auf ihre christliche Traditionen, wird es schwierig werden.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Einigung im Widerstand!

Die Verlogenheit der Herrschenden

Der Polit-Skandal um die weitere Zulassung von Glyphosat durch den Alleingang eines „christlichen“ CSU-Ministers ist vielleicht „gerade eben noch in Erinnerung“ – der Fußball war ja wieder einmal wichtiger, da folgt bereits der nächste diesbezügliche Skandal. Hierzu eine Information der Umweltinstitut München e.V. vom 28.06.2018:

„Während alle Welt vom Insektensterben redet, könnten schon bald neue Insektengifte zugelassen werden. Sie sollen die erst kürzlich im Freiland verbotenen Neonicotinoide ersetzen, obwohl sie ähnlich gefährlich für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind.
Ginge es nach dem zuständigen Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), dürften wir eigentlich gar nicht wissen, daß neue Insektizide auf den Markt kommen sollen. Denn schon allein die Information, ob Zulassungsanträge vorliegen, hält die Behörde für ein Geschäftsgeheimnis der Chemiekonzerne.

Diese Geheimniskrämerei wollten wir nicht hinnehmen und haben dagegen geklagt. Mit Erfolg: Die Behörde mußte uns Auskunft geben, ob solche Anträge eingereicht wurden.
Die Informationen, die wir nun erhalten haben, bestätigen unsere Befürchtungen: Schon im August könnten erste Pestizidmischungen mit dem Wirkstoff Flupyradifuron auf den Markt kommen. Und weil sich die Regierung im Bundestag verplappert hat, wissen wir außerdem, dass für zwei weitere Wirkstoffe – Sulfoxaflor und Cyantraniliprol – Zulassungsanträge vorliegen.“

Die einig und allein am Profit orientierte, wissentliche und vorsätzliche Vergiftung von Menschen, Tieren und Umwelt durch Großkonzerne und deren Gift-Produkte wird also vom „demokratischen Rechtsstaat“ als Geschäftsgeheimnis eingestuft und den Menschen vorenthalten!

Das also geschieht tatsächlich im „demokratischen Rechtsstaat“ BRD – wenn auch (zumindest bisher noch) schandvoll vor der Öffentlichkeit geheim gehalten.
Ganz besonders aber, während Umweltministerin Schulze (SPD) und Agrarministerin Klöckner (CDU) scheinheilig und verlogen verkünden, daß sie das Insektensterben aufhalten wollen.

Damit wird freilich auch einmal mehr deutlich, warum die herrschenden Parteien und deren Berufs-Partei-Politiker eine Offenlegung ihrer Parteispenden – in welcher Höhe und von wem – mit allen Mitteln zu verhindern suchen, denn –
Die Forderung geheime Parteispenden offenzulegen, wurde in der Transparenzklage von „abgeordnetenwatch.de“ bereits vor zwei Gerichten ausdrücklich bestätigt – erst jetzt wieder im April 2018 vor dem Oberverwaltungsgericht.
Doch der Bundestag des „demokratischen Rechtsstaates“ will auch dieses Urteil aus zweiter Instanz nicht akzeptieren und geht in Revision.
Bis es aber vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu einer Entscheidung kommt, werden voraussichtlich Jahre vergehen.

So sieht also das Demokratieverständnis der herrschenden „demokratischen“ Parteien in der BRD aus und die Herrschenden in den „demokratischen“ Parteien können voraussichtlich noch über Jahre hinweg ihr spendenorientiertes, korruptes und rechtswidriges Handeln vor dem für „blöd“ und unmündig erklärten Bürger geheim halten.
Und zu alle dem muß man sich dann auch noch anhören, daß die Bundeskanzlerin aus dem Grundgesetz für die BRD zitiert, nämlich aus dessen Präambel: „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, ….“
Da muß man sich bei den Worten „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ allerdings wundern, daß dort nicht auf der Stelle ein Blitz eingeschlagen hat – was wohl wirklich nur mit einer geradezu satanischen Schutzmacht zu erklären ist, die über manchen Personen „behütend“ zu herrschen scheint.

Doch – wenn eines Tages „endlich“ Menschen, Tiere und Umwelt aus reiner Profitgier vergiftet und vernichtet worden sind, werden auch keine Kreuze mehr helfen, die nun überall im „christlichen“ Bayern aufgehängt worden sind!

Diesel – Diskussion – ohne Aufklärung

Dies Katz- und Mausspiel zwischen Regierung und Autoindustrie auf Kosten der Kunden ist eines Industriestandortes wie die Bundesrepublik Deutschland unwürdig! In letzter Konsequenz geht es nicht nur um die Profilierung von Politikern, die ihrer Diäten sicher sind. Auch nicht um die auf Dividenden hoffenden  (klein) Aktionäre. Diesel – Diskussion – ohne Aufklärung weiterlesen