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Die Luxusgesellschaft.

Die Luxusgesellschaft.

In allen Staaten dieser Welt besteht eine Elite-Schicht, die Güter und Leistungen für ihre Community der eigenen Volkswirtschaft entwendet.
Es sind die Gleichen, die einerseits an den Hebeln der Macht sitzen, die im Leistungsbereich der Gemeinschaft den kleinsten Beitrag beisteuern.
Im Gegenteil, durch Ihre Fehlentscheidungen wird die technische Entwicklung der Staaten behindert und Volksvermögen verschleudert.
So geschehen in der Bundesrepublik Deutschland:

Schneller Brüter Kalkar
Mit dem Brutreaktor Kalkar, der statt Uran das Ultragift Plutonium zur Stromerzeugung nutzen sollte, wollte Deutschland unabhängiger von Uranimporten werden. Das AKW wurde trotz massiver Proteste 1985 fertig gestellt, wegen sicherheitstechnischer und politischer Bedenken ging es aber nie in Betrieb.
1969 wurde der Reaktor zu einem Festpreis von 500 Mio. Mark angeboten. Bis 1972 stiegen die Kosten auf 1,7 Milliarden Mark, am Ende auf insgesamt 7 Milliarden Mark.

THTR-300 Kugelhaufen-Reaktor in Hamm-Uentrop aus dem Jahr 1986. Auf insgesamt vier Milliarden Mark hatten sich die Kosten für den THTR 300 mittlerweile summiert. Das meiste hat die öffentliche Hand übernommen: Rund 63 Prozent trug der Bund, etwas mehr als elf Prozent das Land.
Er lieferte nur 423 Tage unter Volllast Strom. Übrig bleiben: die Akten, die Kosten und der Müll.
13.11.1989: Rahmenvertrag zur geordneten Restabwicklung des Projektes THTR 300 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Nordrhein-Westfalen, den Gesellschaftern der HKG und der HKG.

1989-2009: Stilllegung, Einschluss, Endlagervorausleistung ca. 430 Mio. €, davon Bund ca.130 Mio. €, NRW ca.150 Mio. € und Betreibergesellschaft ca. 150 Mio. €. Weitere geschätzte Kosten: „Sicherer“ Einschluss bis 2030, Rückbau, Endlagervorausleistung bis 2080 ca. 675 Mio. €

(Zum Vergleich: Baukosten 2,05 Mrd. €; davon Bund 1,285 Mrd. €, Land NRW 233 Mio. €, Rest Private)

Transrapid
„25. April 1997: Bei der Vorlage des Eckpunktepapiers wird bekannt, dass die Investitionskosten gestiegen sind. Mit 6,1 Milliarden Mark für den Fahrweg und 3,7 Milliarden Mark für das Betriebssystem werden sie nun schon vor Baubeginn auf insgesamt 9,8 Milliarden Mark geschätzt.“
Chronik Stand: 05.02.2020 12:33 Uhr – Hamburg Journal-Ende 2011: Die Teststrecke in Lathen wird stillgelegt. Danach sorgt deren Abbau für Streit über die Kosten. Diese werden auf 40 Millionen Euro geschätzt.

Diese Auflistung von drei Projekten, die für Volk und Land groß Vorteile bringen sollten, scheiterten an dem geringen Stehvermögen der Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft!!!

Auch bei diesen Projekten (wenn wir nachforschten, würden sich noch viele finden) würde die Forschung Wege finden,
die schädlichen „Nebenprodukte“ der Verfahren zu neutralisieren.

Als bestes Beispiel bietet sich der derzeitige Ausstieg aus der Kohle an. Verfahren für die Bindung des überschüssigen
CO2 als Biokohle in der Erde binden“ sind nur eines von vielen Verfahren einen Kreislauf auf diesem Sektor zu gestalten.

Leider leben wir alle in einer Luxusgesellschaft. Die Reichen und die Armen gezwungenermaßen,

So wie wir leichtsinnig unseren Müll auf Straßen und Plätze werfen, so leichtsinnig gehen wir an den Möglichkeiten die uns Mutter Erde bietet in unserer Arroganz vorbei.

Dieser Vorwurf richtet sich nicht an die Flaschen sammelnde Oma. Jedoch an unsere Eliten. Die alle auf Kosten der Volksgemeinschaft ihre Entwicklung mit gestalten konnten.

Wann kommt die Erkenntnis an, daß unser Leben auf unserem Planeten Erde aus nehmen und geben besteht!!!