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Die Doppel-„Moral“ der Nato

Der Nato-Gipfel vom 11./12. Juli 2018 hat wieder einmal die bodenlos verlogene Doppel-„Moral“ der Nato-Staaten bewiesen, die zwar ständig und scheinheilig von „Frieden und Abrüstung“ faseln, in Wirklichkeit aber in jeder nur denkbaren Weise aufrüsten, die mit Verteidigung absolut nichts mehr zu tun hat. Zwischen den USA und den europäischen NATO-Mitgliedsländern, wurde eine gemeinsame Gipfelerklärung verabschiedet, die u.v.a. auch folgendes zum Inhalt hat:

  • Alle Verbündeten haben das Ziel bekräftigt, ihre Ausgaben „für Verteidigung“ real zu erhöhen. Etwa zwei Drittel der Verbündeten (u.a. auch Deutschland) verfügen über nationale Pläne, bis 2024 zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für „Verteidigung“ auszugeben.
  • Nach dem Beschluß der sogenannten „Four Thirties“-Initiative sollen ab 2020 bei Bedarf „zusätzlich 30 größere Kampfschiffe, 30 mittel- bis schwerbewaffnete Infanteriebataillone und 30 Kampfflugzeugstaffeln“ jederzeit innert 30 Tagen eingesetzt werden können.
    (Andere Sorgen haben wir ja auch nicht…!)
  • In Ulm, Deutschland, soll ein neues „Unterstützungs- und Befähigungskommando“ für das Aufmarschgebiet eines möglichen Konflikts in Europa eingerichtet werden.
    (Hatte es unter unter dem DDR-Regime der ehemal. FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda und heutigen Bundeskanzlerin nicht einmal den Spruch gegeben: „Nie wieder soll von deutschem Boden ein Krieg ausgehen“. ?!)
  • Es sei daran festzuhalten, daß gegenüber der Regierung in Moskau weiterhin eine harte Linie der Abschreckung erforderlich ist.

Und Letzteres, obwohl die russischen Verteidigungsausgaben gerade einmal ein Sechstel der NATO-Ausgaben betragen – und das für eine „Verteidigung“ der NATO, die nachweislich gar nicht erforderlich ist, weil eine entsprechende Bedrohung überhaupt nicht existiert.
Rußland kann sich zwar sehr gut verteidigen, ist aber zum Einen nicht in der Lage, die NATO erfolgreich anzugreifen und zum Anderen dazu auch gar nicht gewillt – entgegen allen anderen ausschließlich „zweckdienlichen“, frei erfundenen und nur all zu durchsichtigen Polit-Parolen und Behauptungen.
(Aber – die Waffen-, Rüstungs- und Kriegstreiber-Lobby läßt bestens grüßen…!)

Jeder Interessierte sollte sich unbedingt unter www.kla.tv/12735 die Einschätzung des ehemaligen britischen Botschafters Craig Murray zum NATO-Gipfel 2018 in Brüssel ansehen.

Dazu schreibt Kla-TV:
Wer immer sich mit den vielen Kla.TV-Sendungen zur NATO auseinandersetzt, wird kaum anders können als zur selben Schlußfolgerung wie Craig Murray zu kommen: „Die NATO braucht es nicht!“

Dem kann man absolut nichts mehr hinzufügen!

Die insgesamt 79 Punkte der Erklärung des NATO-Gipfels sind unter dem nachfolgenden Link nachzulesen: https://augengeradeaus.net/wp-content/uploads/2018/07/20180711_NATO-Gipfel_Erklaerung_deutsch.pdf

Politikwechsel

Unser bisher bester Freund, die USA, wendet sich von Deutschland und auch der EU ab und geht einen Weg “ Amerika zuerst“. Deutschland sollte entsprechend reagieren und Flagge zeigen. Als erstes müßten die Beziehungen zu Rußland neu gestaltet werden, denn die ausgesprochenen Sanktionen schadeten nur der deutschen Wirtschaft. Die Erhöhung der Rüstungsausgaben belasten nur das deutsche Volk, dies hat mit Verteidigung nichts zu tun.  Auch die Asylpolitik ist gescheitert und bedarf einer Neuordnung, hier ist Horst Seehofer auf einen besseren Weg als die Bundeskanzlerin.  An die Aussage von Frau Merkel „Wir schaffen das“ glaubt wohl keiner mehr. Notwendig wäre in dieser Frage ein Untersuchungsausschuß, so wird nur sinnlos im Innenausschuß des Bundestages diskutiert. Wo sind die Schlußfolgerungen ?

Machtkämpfe

Der Volksmund sagt: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Leider ist im Leben, in den meisten Fällen, dieser Dritte nicht immer der Gleiche. Bei der Konstellation, arbeitende und Werte schaffende Klasse, verwaltende und regierende Klasse und Werte und Kapital besitzende Klasse sind stets die letzteren dieser Dritte. Machtkämpfe weiterlesen