Recht und/oder Macht

Recht und/oder Macht

Unsere ersten menschlichen Vorfahren auf dieser unser aller Welt- so hat es, wer auch immer, eingerichtet – waren ein Mann und eine Frau.
Es blieb unserer Neuzeit vorbehalten, diese natur bedingten Realitäten, in Zweifel zu ziehen.
Wer in dieser Hinsicht Zweifel hat, kann sich überzeugen lassen, indem er Tiere in seine Umgebung aufnimmt.

Ebenfalls war von der Natur her vorgesehen, daß wir Menschen uns vermehren. Zwangsläufig entstehen dabei Gruppen von Menschen. Beim Überschreiten der Familie (Mann, Frau und Kind) entstehen ab einer gewissen Anzahl Bedürfnisse, die einer Gestaltung über den Familienrahmen hinaus bedürfen.

Ab einer bestimmten Anzahl von Menschen erreichen die entstehenden Bedürfnisse einen Umfang, der ebenfalls eines Ordnungsrahmens bedarf. –
Infolge dieser Entwicklung entstanden Gemeinschaften in Dorf, Stadt und auf Staatsebene.

Die Ehrenamtlichen Helfer sind bis auf den heutigen Tag noch die
tragenden Säulen unserer Staaten. (Ob das unsere „Vertreter“ in
Politik und Beamtenschaft wahrhaben wollen oder nicht).

Im wesentlichen bestehen in unserer Neuzeit Staaten als Demokratien oder Diktaturen. Wobei die von Monarchen gelenkten Staaten und Völker eine Sonderstellung einnehmen.

In Diktaturen bestimmt die Macht, was Recht ist.
In Demokratien soll das Recht die Grundlage für die Macht darstellen.

Weil unsere Gemeinschaften, ob von der Macht oder vom Recht gelenkt,
über unser aller Leben entscheidende Einflüsse ausüben, sind wir als Staatsbürger(innen) einerseits die tragenden Elemente und im Grunde die Volksentscheidende Mehrheit.

Wenn wir unsere Macht mit ein wenig Rechtsempfinden gepaart in die Entscheidungen „unseres“ Staates einbringen, ist dies für alle von Vorteil.

Im stillen Kämmerlein oder am Stammtisch wird unser Schicksal
nicht entschieden.

Es sind die von uns delegierten Abgeordneten in den Parlamenten, die für uns Staatsbürger(innen) Entscheidungen treffen.

Denke ein jeder einmal darüber nach, wer für sich oder in seiner Familie die Entscheidung trifft, wenn es an’s Geldausgeben geht.

Einen noch sehr viel mehr entscheidenden Einfluß übertragen sie bei Wahlen an die von uns Gewählten.

Horst Zaborowski

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