Volk und Staat

Volk und Staat
„am 14. August 1919, bekam Deutschland seine erste demokratische Verfassung. Die so genannte Weimarer Verfassung trat in Kraft. Mit dieser Verfassung wurde Deutschland zu einem demokratischen und sozialen Rechtsstaat.“
Die Verantwortung für das Deutsche Reich und seine Staatsbürger lagen zu einem Teil im Reichstag und zum anderen Teil beim Reichspräsidenten.
Art. 41. Der Reichspräsident wird vom ganzen deutschen Volke gewählt. 
Wählbar ist jeder Deutsche, der das fünfunddreißigste Lebensjahr
vollendet hat. Das nähere bestimmt ein Reichsgesetz.
Art.  42.  Der  Reichspräsident  leistet  bei  der  Übernahme seines 
Amtes  vor  dem Reichstag folgenden Eid: Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen  mehren,  Schaden  von  ihm  wenden,  die  Verfassung  und die  Gesetze  des  Reichs wahren,  meine  Pflichten gewissenhaft  erfüllen  und  Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. Die Beifügung einer religiösen Beteuerung ist zulässig.
Art. 43. Das Amt des Reichspräsidenten dauert sieben Jahre. Wiederwahl ist  zulässig.  Vor  Ablauf  der  Frist kann  der Reichspräsident  auf  Antrag  des  Reichstags  durch Volksabstimmung  abgesetzt  werden.  Der Beschluß  des Reichstags  erfordert  Zweidrittelmehrheit.
Durch  den  Beschluß  ist  der  Reichspräsident  an  der ferneren 
Ausübung  des  Amtes  verhindert.  Die  Ablehnung  der Absetzung  durch  die  Volksabstimmung gilt als neue Wahl und hat die Auflösung des Reichstags zur Folge. Der Reichspräsident kann ohne Zustimmung des Reichstags nicht strafrechtlich verfolgt werden

Diese Verteilung der Staatsmacht zwischen dem Reichstag und dem Reichspräsidenten war eine Ausgewogenheit, die den Namen Demokratie zu Recht für sich in Anspruch nehmen konnte.

Mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24.März 1933 (unter dem schönen Tarnnamen Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich) verwandelte sich die ersten Bemühungen für eine Demokratie in eine Diktatur. Diese wurde so rabiat umgesetzt, daß die vorgesehenen vier Jahresrhythmen zur Verlängerung durch das Parlament einfach unter den Tisch gefallen waren.

Es war Krieg, ergo war das Parlament nicht handlungsfähig. In einem Rechtsstaat hätte diese Mißachtung des Parlamentes zwangsläufig eine Aufhebung des Ermächtigungsgesetzes zur Folge gehabt.

Wer nun geglaubt, oder gar gehofft hatt(e), nach dem Kriege würden unsere Lebensumstände sich verbessern, wurde im Laufe der Zeit eines „besseren“ belehrt.

Wer nach den Hungerjahren von 1945 bis zur Gründung von BRD und DDR auf seine Arbeitskraft vertraute und auf eine neue Zeit hoffte, wurde mit schönen Versprechungen hingehalten:

Präambel
Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.
Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin,
Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.
I.
Die Grundrechte:

Art 1    2)  Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu         unverletzlichen  und unveräußerlichen Menschenrechten als
Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und
der Gerechtigkeit in der Welt.

Außer dem Kniefall, samt Präambel und dem Grundrecht,  aus Art 1  2), findet sich im gesamten Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland kein Hinweis auf unser Deutsches Volk.

Es ist wie zu allen Zeiten – wir schaffenden Bürger, die wir mit unserer Hände Arbeit den Karren aus dem Dreck gezogen haben, werden mit allen Tricks übers Ohr gehauen.

Ergebnis ist: Die in Jahrzehnte durch Arbeit geschaffenen Werte, das sogenannte „Volksvermögen“ wird von der eigenen Oberschicht, in einer fünf bis zehnfachen Ertragsabschöpfung auf deren sichere Seite geschafft.

Aus einem Nationalstaat, die das Deutsche Reich und die Bundesrepublik Deutschland waren, wird unsere deutsche Heimat mit „Nutznießern“ aus aller Herren Länder überrannt.

Als Tüpfelche auf dem „i“ wurde Corona aus dem Hut gezaubert. Eine Seite im Leben der Völker, eine schwache Seite. Es wird unser natürliches Leben, ein jeder nach seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten, eingeschränkt.
Eigenartigerweise erfolgt die „Geldschöpfung“ an den Börsen munter weiter.

Als Mahnung – Geld kann man nicht essen.

Horst  Zaborowski

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