Staatsbürger – aus der Retorte ?

Staatsbürger – aus der Retorte ?
Diese Art der Machtausübung aus dem Hinterhalt heraus wurde und wird mannigfaltig angewendet. Weil dies in vielen Fällen nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist, wurden Menschen und auch ganze Völker in den Ruin getrieben.
In Politik umgesetzt, finden wir die Art der „Menschenführung“, (die im Grunde genommen der Menschenbeherrschung gleich kommt), in Demokratien wie in Diktaturen.
Bei Diktaturen ist eine direkte „Machtführung“ von „Oben“ bis hin zum  letzten Staatsbürger normal.
Bei Demokratien hoffen wir Staatsbürger, daß sich Demokratie als
Volksherrschaft erweist.
„Attische Demokratie
Die direkte Demokratie als Urform der Demokratie entstand ursprünglich nicht in Flächenstaaten, sondern in kleineren Gemeinwesen, u. a. der antiken griechischen polis. Die erste bekannte direkte Demokratie wurde in der Antike in Athen praktiziert und ist unter der Bezeichnung Attische Demokratie bekannt. Hier wurden Entscheidungen in einer Versammlung aller Stimmberechtigten getroffen. Stimmberechtigt waren
jedoch nur männliche Vollbürger, eine Minderheit in der
Gesamtbevölkerung. Als weitere Quelle für Traditionen der direkten Demokratie wird bisweilen auch der germanische Thing genannt. Eine fast vollständig umgesetzte direkte Demokratie, wie sie noch im Mittelalter zum Beispiel in den Drei Bünden oder den Landgemeinden bestand, gibt es zur Zeit nirgendwo auf der Welt, weil die heutige Regelungsdichte eine teilweise Delegation von Aufgaben an Volksvertreter (Parlament) notwendig macht.“

Über das „notwendig macht“ läßt sich mit Sicherheit streiten !!!

Von einer direkten Demokratie durften wir Deutsche bei Gründung des
Deutschen Reichs (Weimarer Verfassung) am 14. August 1919 gleichwohl träumen.
Zumal die „Macht“ von Parlament und die „Macht“ des Reichspräsidenten in
einer gegenseitigen Kontrolle festgeschrieben waren.
„Die Verfassung des Deutschen Reichs („Weimarer Reichsverfassung“) vom 11.
August 1919 (Reichsgesetzblatt 1919, S. 1383)
Das Deutsche Volk, einig in seinen Stämmen und von dem Willen
beseelt, sein Reich in Freiheit und Gerechtigkeit zu erneuern
und zu festigen, dem inneren und dem äußeren Frieden zu dienen und den gesellschaftlichen Fortschritt zu fördern, hat sich diese Verfassung gegeben.
Zweiter Abschnitt: Der Reichstag
Artikel 20. bis Art. 40 a.
Dritter Abschnitt: Der Reichspräsident und die Reichsregierung
Art. 41 bis Art. 51.

Weil diese Gesetze von Menschen erstellt worden sind, können diese auch von Menschen abgeändert werden.

Von Staatsbürgern sollte man voraussetzen, daß wenigsten die Bürger des eigenen Staates sich zum eigenen Staat bekennen. Leider wird in unseren Zeiten die Anzahl der Bürger, die sich ihrer Verantwortung der eigenen Familie gegenüber versagen, immer größer. Demgemäß wird die Anzahl der Bürger die sich dem Staat, aus dem heraus sie als Teil des deutschen Volkes geboren worden sind und ihre Leistung verweigern, ebenfalls immer größer.

Die Folgen sind:
Politiker in der Bundesrepublik Deutschland, die bei Einführung in ihr Staatsamt, den Amtseid geschworen haben.
Grundgesetz Art 56
„Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten
Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:

„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes
widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.“

handeln, wie z.B. Bundeskanzlerin Dr. Merkel: l5. September 2015: Merkel öffnet die Grenzen – um Mitternacht.

Über Details können Vermutungen geäußert werden.
Die Frage der Fragen stellt sich unter dem Gesichtspunkt, gelten die
Gesetze für alle Staatsbürger gleichermaßen oder haben die
„Regierenden“ Sonderrechte.

Horst Zaborowski

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